Mit der Flying-Probe zu abhebend guter Qualität?

Ganz so einfach ist es dann doch nicht, denn es kommt, wie so oft, auf die Gesamtheit unterschiedlicher Prüfverfahren an. Doch zuerst zum Wesentlichen:

Flying-Probe, was ist das überhaupt?
Die Flying-Probe ist ein elektrisches Testverfahren für Boards und Platinen, wie man sie heute in fast allen elektrischen Geräten findet. Sie wird neben beispielsweise optischen Prüfverfahren, wie Röntgen AIX, dazu eingesetzt, die gängigsten Fehler zu finden, die bei der Fertigung entstehen können. Dies sind zum Beispiel Löt-, Bestückungs- und Einpressfehler. Aber auch defekte elektrische Bauelemente können mit der Flying-Probe lokalisiert werden.
Damit die Fehler gefunden werden, kontaktieren Testnadeln die Messpunkte nacheinander auf der jeweiligen Platine der zu testenden Leiterplatte. Dabei arbeiten die Geräte so präzise, dass auch Rastermaße mit sogenannten Pitches (Maß zwischen den einzelnen Bauelementen, dem Lochabstand von Leiterplatten etc.) unter 0,3 mm kontaktiert werden.

Auch die Prettl electronics bedient sich dieses Testverfahren, kombiniert es aber mit weiteren, um ideale Ergebnisse für den Kunden zu erzielen. Dazu zählt unter anderem auch, dass die Spezialisten im Haus kundenindividuelle Teststrategien entwickeln und durchführen. Nur so kann die Ablieferqualität von über 99,8% sichergestellt werden. Eben doch abhebend gut.

 

Denise Kirschbaum
Leitung Marketing & Kommunikation ProSys at Prettl Group

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