1-zu-1 Verlagerung – so einfach geht‘s.

Kostendruck bei Serienproduktionen, Ressourcenmanagement zu End of Life Produktionen, Platzprobleme. Dies sind nur ein paar Beispiele, weshalb sich Unternehmen für einen Outsourcing Partner entscheiden. Ein Trend, der sich definitiv erkennen lässt: Immer mehr Unternehmen erkennen, dass die Spezialisten des Outsourcing  das vielfältige Aufgabenspektrum qualitativ hochwertiger und kostengünstiger bewältigen können. Die Prettl Metal Components (PMC), Teil der Prettl Unternehmensgruppe und Hersteller von Metallkomponenten und Sitzstrukturen, macht mit ihrem Geschäftsbereich Outsourcing diesen Service auf dem Automobilzuliefermarkt zugänglich. Und das seit über 15 Jahren Projekterfahrung. Doch wie funktioniert Outsourcing bei der PMC?

„Wir sprechen bei unserem Service immer von einer 1:1 Verlagerung“, kommentiert Matthias Haug, Vertriebsleiter Outsourcing International, bei der PMC. Neben bestehenden Maschinen werden auch Produktions- und Prüfprozesse sowie die komplette Logistikkette mit sämtlichen Unterlieferanten 1:1  vom Kunden übernommen. Im Rahmen der Projektplanung gibt es vor der eigentlichen Verlagerungbeim Kunden ein Audit nach ISO TS 16949 und ein Exit-PPAP (dt.: Produktion Abnahmeverfahren). Während des Verlagerungsprozesses fertigt der Kunde in einer Vorlaufproduktion, bei der die zuständigen Mitarbeiter der PMC involviert sind. Notwendige Maßnahmen zur Mitarbeiterqualifikation, Schulungen und das genaue Erfassen und Begleiten der Fertigungsprozesse sowie die dazugehörigen Prüfanforderungen gehören ebenfalls dazu. "Mit diesen Maßnahmen werden die vom Kunden eingehaltenen gewünschten Qualitätstandards sichergestellt, erläuert Haug.

Nach Produktionsende beim Kunden  erfolgt die Verlagerung der Einrichtungen zum Teil über spezialisierte externe Firmen. Diese bauen die Anlagen beim Kunden ab und bei der BHG in Ungarn, dem Werk der PMC, wieder auf. Nach gemeinsamer Freigabe der Prozesse wird die Produktion gestartet.  Wenn gleich in Ungran produziert wird, die Kommunikation mit Kunden und Lieferanten findet bei der PMC in Bempflingen statt.

Wie kommt das fertig montierte Produkt zum Kunden?
Ein Werksverkehr bringt die Ware von der BHG Ungarn nach Prettl Deutschland oder auch nach entsprechenden Logistikanforderungen der Kunden gleich zu deren Endkunden. Die Produkte werden kundenspezifisch verpackt und gelabelt. „Uns zeichnet eine sehr hohe Flexibilität aus“, sagt Haug. Laut Haug sei die Leistung immer auf die verschiedensten Kundenanforderungen abgestimmt. „Als ein mittelständisches Unternehmen ist die PMC anders geprägt als zum Beispiel ein Konzern. Bei uns gibt es schnelle und kurze Entscheidungswege.“

Das ausführliche Interview zum Thema Outsourcing und den veränderten Anforderungen finden Sie in der Prettl intern, Ausgabe 1/16 (S.22-23)
 

Bahar Bakhtiary
Marketing & Communications at PRETTL Automotive

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