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Test: Rational oder emotional auf der Arbeit?

Tragen Sie Ihr Herz auf der Zunge oder haben Ihrer Meinung nach Emotionen am Arbeitsplatz nichts zu suchen?

Machen Sie unseren Test. Einfach ankreuzen, welche Antwortmöglichkeit am ehesten auf Sie zutrifft. Die Auflösung finden Sie unten auf der Seite, wenn Sie auf den "Ergebnis"-Button klicken.

1. Sie haben für Ihr Team ein neues Projekt an Land gezogen, von dem Sie vollkommen begeistert sind und es kaum erwarten können, damit zu beginnen. Wie verhalten Sie sich?

Ich rede zunächst mit meinem Vorgesetzten über das Projekt, erstelle einen Projektplan und lade die Kollegen zu einem Meeting ein, deren Hilfe ich brauche. Bei einem gemeinsamen Brainstorming können wir dann gemeinsam den Erfolg feiern und die weitere Vorgehensweise besprechen.
Ich rede mit meinem Vorgesetzten über das Projekt, erstelle einen Projektplan und sende diesen an meine Kollegen, damit auch sie über die neuen anstehenden Aufgaben informiert sind. Natürlich dürfen sie sich bei Rückfragen jederzeit an mich wenden.
Stellt den Sekt kalt! Ich muss sofort alle meine Kollegen anrufen und ihnen von dem Projekt erzählen. Ich werde ja ihre Hilfe brauchen und dann hat mein Projekt oberste Priorität!

 

 

 

2. Sie haben einen Chef, der Sie eindeutig benachteiligt und es Sie spüren lässt, dass er Sie nicht leiden kann. Wie verhalten Sie sich?

Mein Chef bezahlt mein Gehalt und muss nicht mein bester Freund sein. Augen zu und durch; nach Feierabend muss ich ihn nicht mehr ertragen.
Ich möchte eine Aussprache! Wenn er mit meinem Verhalten oder meiner Arbeitsweise unzufrieden ist, muss das wie bei zwei erwachsenen Menschen angesprochen werden; nur so kann sich etwas ändern.
Wie kann er nur so gemein sein? Hinter seinem Rücken ziehe ich natürlich bei meinen Freunden über ihn her. In seiner Anwesenheit bin ich sehr eingeschüchtert und es fließen auch oft Tränen der Wut und Enttäuschung.

 

 

 

3. Wie begegnen Sie Ihren direkten Arbeitskollegen?

Ich verbringe täglich so viel Zeit mit meinen Kollegen und habe sie dadurch natürlich ins Herz geschlossen. Alles müssen sie aber auch nicht von mir wissen, schließlich habe ich auch noch eine Privatssphäre.
Ich teile sehr wenig private Informationen mit meinen Kollegen. Ich verbringe mit ihnen meine Arbeitszeit und deswegen sollten sich unsere Gespräche und unser Austausch auch nur darauf beziehen.
Meine Kollegen wissen immer alles, was in meinem Leben vor sich geht! Sie sind für mich wie Freunde und ich vertraue ihnen voll und ganz.

 

 

 

4. Ihr Partner hat sich unerwartet von Ihnen getrennt und Sie sind völlig vor den Kopf gestoßen. Wie verhalten Sie sich am Arbeitsplatz?

Ich vergrabe mich in Arbeit und schreige über den Vorfall. Das ist die beste Ablenkung und es geht niemanden etwas an.
Ich stehe völlig neben mir und kann mich den ganzen Tag nicht richtig auf meine Arbeit konzentrieren. Am besten, ich lasse mich krankschreiben. 
Ich erzähle meinen direkten Arbeitskollegen, was passiert ist, damit sie verstehen, dass ich momentan nicht so gut drauf bin. Die Details behalte ich natürlich für mich.

 

 

 

5. Ein Kollege wird befördert und erhält die Stelle, auf die Sie schon bereits seit mehreren Jahren hinarbeiten. Wie reagieren Sie?

Ich gratuliere dem Kollegen und versuche, mich für ihn zu freuen. Ich gebe zu, dass ich die Stelle auch gerne gehabt hätte, wünsche ihm aber alles Gute für die neue Herausforderung.
Wie kann denn so etwas passieren? Mein Kollege nimmt mir meine Stelle weg? Na warte, das lasse ich ihn spüren!
Ich gratuliere dem Kollegen förmlich zur Beförderung.

 

 

 

 

 

 

 

 

Test work-life-balance

Test: Tüchtig oder süchtig – Haben Sie eine ausgeglichene Work-Life-Balance?

Machen Sie unseren Test. Einfach ankreuzen, welche Antwortmöglichkeit am ehesten auf Sie zutrifft und am Ende die Punkte addieren. Die Auflösung finden Sie unten auf der Seite.

1. Wie oft machen Sie sich über berufliche Probleme außerhalb der Arbeitszeit Gedanken?

Ich schaue am Wochenende oder im Feierabend schon ab und zu in meine geschäftlichen E-Mails um sicherzugehen, dass nichts Dringendes ansteht
Wenn ich Feierabend habe, habe ich Feierabend. Morgen ist auch noch ein Tag
Für das Büro bin ich fast immer erreichbar; immerhin kann ja etwas Unvorhergesehenes passieren und so kann ich schnell eingreifen und eventuelle Probleme lösen

2. Wie oft fühlen Sie sich nach der Arbeit zu müde, um Spaß an Dingen zu haben, die Sie zu Hause machen möchten?

So etwas kommt bei mir nicht vor. Wenn ich privat etwas vorhabe, mache ich entsprechend Feierabend und setze meine Pläne in die Tat um
So geht es mir sehr häufig. Oft bedeutet es für mich Stress, nach Feierabend noch meinen Hobbies nachzugehen oder mich mit Freunden zu treffen. Da ich je nach Arbeitspensum nicht weiß, wann ich abends aus dem Büro komme, mache ich unter der Woche sowieso selten private Termine
Es kann schon ab und zu passieren, dass ich lieber nach Hause gehe um zu entspannen; aber Hobbies zu haben ist für mich sehr wichtig und gilt auch als Ausgleich zu meinem Büroalltag

3. Wie oft hast du das Gefühl, dein Job hält Sie davon ab, so viel Zeit wie Sie möchten mit Ihrem Partner oder Ihrer Familie zu verbringen?

Natürlich ärgert es mich manchmal, wenn ich länger arbeiten muss und ich Verabredungen nicht wahrnehmen kann, aber ich versuche dann, die Zeit zu einem anderen Zeitpunkt nachzuholen, denn die Familie und der Partner sind mir wichtig
Mein Job würde mich nie davon abhalten, Zeit mit meiner Familie oder meinem Partner zu verbringen
Ich habe kaum Zeit für meine Familie und meine Freunde. Meine Arbeit fordert mich sehr und ich möchte gute Ergebnisse für das Team und meinen Vorgesetzten erzielen; das muss mein soziales Umfeld verstehen

4. Macht es Ihnen Spaß, einfach mal nichts zu tun?

Klar, gibt es etwas Schöneres?
Das ist absolute Zeitverschwendung!
Ab und zu gönne ich mir einen Tag, an dem ich keine Pläne habe und mir die Zeit für mich selber nehmen kann

5. Wann haben Sie sich das letzte Mal nach dem Aufstehen im Spiegel angelächelt?

Das mache ich jeden Tag. Mit einem Lächeln auf dem Gesicht startet man doch gleich besser gelaunt in den Tag
Wenn ich Zeit habe, mich im Spiegel anzuschauen, lächle ich ab und zu, wenn ich mit meinem Outfit zufrieden bin oder um zu sehen, ob ich meinen Lippenstift richtig aufgetragen habe
Das mache ich jedes Wochenende, wenn ich weiß, dass ich mich eigentlich nochmal ins Bett legen könnte und keine Verpflichtungen habe

Vortrag zum Thema Digitalisierung

Am Montag den 09.April konnten wir Herrn Rhomberg von der Emil Frey im Hause Prettl begrüßen. Herr Rhomberg ist in der Geschäftsleitung der Emil Frey Gruppe als Chief Digital Officer verantwortlich für das Thema Digitalisierung.

Die Emil Frey Gruppe ist eine hauptsächlich im Automobilhandel tätige Schweizer Unternehmensgruppe. Das Unternehmen wurde 1924 von Emil Frey gegründete und gilt heute als größtes Automobilhandelsunternehmens Europas, mit Aktivitäten in ganz Europa, dazu gehören zudem verschiedene Unternehmen, die Dienstleistungen rund um das Auto sowie in den Bereichen Finanzierung, Versicherung und künftig auch digitale Lösungen für den Automobilhandel erbringen.

Heute steht die Gruppe vor neuen Herausforderungen hinsichtlich der Wertschöpfungskette, die den klassischen Handel unter Druck setzt. Während immer mehr die Fahrzeughersteller ihr Vertriebsmodell verändern und als Händler über das Internet oder als Mobilitätsdienstleister auftreten, sowie neue Player auf den Markt kommen wie Amazon, Alibaba oder Uber, sind die alt eingesessen Fahrzeughändler zu neuen Strategien und Differenzierung zum neuen Wettbewerb gezwungen. Hierbei spielen die Einflussfaktoren wie Kundenbedürfnisse, Technologie, Politik und Digitalisierung eine wesentliche Rolle. Während die Politik auf alternative Antriebe drängt, sind die Kundenbedürfnisse immer mehr von Komfort und Service getrieben. Dies verändert massiv die Branche. Während z.B. früher die Kunden im Schnitt 7-mal vor einem Kauf eines Fahrzeuges sich beim Händler informiert haben, sind es heute nur noch 1,5-mal bevor sie ein Fahrzeug bestellen. Ebenso benötigen beispielsweise Elektrofahrzeuge, heute 70% weniger Service- und Wartungsarbeiten als klassische Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Welches neue Strategien und Konzepte erfordert, um Kunden weiter eng und umfassend bedienen und binden zu können.

Um diesen Anforderungen gerecht zu werden und sich von neuen Playern sowie Herstellern abzuheben, setzt die Emil Frey Gruppe konsequent auf eine Digitalisierungsstrategie, insbesondere in der Kundenbindung, der Optimierung von Betriebsabläufen und auf den neuen Marktplatz „Internet“. Hierbei erwähnte Hr. Rhomberg klar, dass am Anfang des Weges zu einem „digitalen“ Unternehmen ein Ziel stehen muss, aus dem sich dann die Strategie sowie dann die Maßnahmen abgeleitet werden müssen. Dazu hat die Emil Frey Gruppe in den vergangenen 12 Monaten das Team auf eine höhere zweistellige Mitarbeiterzahl (inkl. Softwareentwickler) aufgebaut, welche aus der Zentrale alle Digitalisierungsprojekte wie z.B. eine Mitarbeiter-App, eine Kunden-App oder auch eine Service-App steuern. So wird die Kundenbindung über digitale Kanäle weiter intensiviert und beschleunigt oder Verwaltungsprozesse so optimiert, dass Ressourcen für die individuelle Kundenbetreuung frei werden. Als weiteres kleines Beispiel nannte Hr. Rhomberg die Zentralisierung der Eingabe von Fahrzeugdaten über eine eigene Softwarelösung, die 11 Minuten Eingabezeiten pro Fahrzeug einspart und sich bei hunderttausenden verkaufter Fahrzeuge schnell große Mehrwerte generierte.

 

Wichtigste Erkenntnisse beim Thema Digitalisierung sind lt. Hr. Rhomberg:

  • Digitale Entwicklung bringt Veränderungen & bietet aber auch Möglichkeiten
  • Immer aus der Sicht des Kunden denken
  • Den Kunden frühzeitig (er-)kennen
  • Dem Kunden dienen
  • Mitarbeiter involvieren – motivieren – zu digitalen Fachleuten ausbilden
  • Experimentelles Vorgehen: Ideen → testen →messen → verbessern → einführen
  • Silodenken aufgeben, es hemmt die Kooperation, erhöht die Kosten, behindert den Fortschritt
  • Die Zukunft gestalten ohne das Bewährte zu gefährden

 

„Muffel+“ nimmt erste Hürde

Das BMBF-geförderte KMU-NetC-Innovationsprojekt befasst sich mit der Entwicklung einer neuartigen elektrischen Antriebsplattform für emissionsfreies Fahren und Arbeiten.


Metzingen. Der erste Meilenstein ist erreicht. „Muffel+“, ein Entwicklungskonsortium, das sich die Entwicklung einer kompakten und skalierbaren elektrischen Antriebsplattform für Multifunktionsfahrzeuge – kurz „Muffel+“ – zum Ziel gesetzt hat, hat eine erste wesentliche Hürde des Projektes genommen: Die beteiligten vier Unternehmen (Max Holder GmbH, Nantis GmbH, REFU Elektronik GmbH, Groschopp AG) und drei Forschungseinrichtungen (Hochschule Aalen, Hochschule Düsseldorf, Universität Stuttgart) konnten nachweisen, dass die ambitionierten Projektziele zumindest rechnerisch umsetzbar sind.

Im Rahmen eines Meilensteintreffens bei der Max Holder GmbH im schwäbischen Metzingen wurden die Ergebnisse der ersten sechs Monate Projektarbeit präsentiert. Obwohl alle Partner mit dem extrem begrenzten Bauraum der sehr kompakten Multifunktionsfahrzeuge zu kämpfen haben, konnten Lösungskonzepte entwickelt werden, die die Anforderungen der Anwender und des Fahrzeugherstellers, der Max Holder GmbH, erfüllen.

Um auch ein Gefühl dafür zu erhalten, was eine elektrische Antriebsplattform in einem Multifunktionsfahrzeug leisten muss, durften alle Anwesenden den Holder-Demopark mit einem dieselbetriebenen Holder Geräteträger befahren. In etwa einem Jahr soll genau so eine Teststrecke erstmals vollelektrisch befahren werden können.

Durch seine Skalierbarkeit eignet sich die Antriebsplattform für viele weitere Fahrzeugtypen wie etwa Baufahrzeuge. Damit die Anforderungen der Anwender und Fahrzeugbauer bereits in der Entwicklung Berücksichtigung finden, wird vom Netzwerkmanagement ein projektbegleitender Industriekreis aufgebaut und gepflegt.

Muffel+ ist in das von der EurA AG geführte Innovationsnetzwerk e-mobility eingebettet. Dieses verfolgt das Ziel, die mittelständische Zulieferindustrie in Deutschland für die Herausforderungen der Elektromobilität fit zu machen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert Muffel+ im Rahmen der Fördermaßnahme „KMU-NetC“ mit rund 2,1 Millionen Euro. Interessenten können sich gerne an EurA wenden, um weitere Informationen zum Projekt und zu dem oben genannten Industriekreis zu erhalten.

 

Teilnehmer des ersten Muffel+ Meilensteintreffens  (Foto: EurA AG)

Holder C-Reihe im Demopark (Foto: EurA AG)

 


Die "Muffel+"-Konsortialpartner im Einzelnen:

Die REFU Elektronik GmbH aus Pfullingen entwickelt und vertreibt seit über 50 Jahren Leistungselektronik und Batteriespeichersysteme für unterschiedliche Anwendungsbereiche in der Antriebstechnik, sowie für Solar-, Speicher- oder Hybridprojekte. Die Systemlösungen von REFUdrive finden hierbei flexiblen Einsatz – ob in automatisierten Fahrzeugen zum Containertransport, für Walzenlader im Bergbaueinsatz oder als Ausstattung moderner Kommunalfahrzeuge.
www.refu.com

Die GROSCHOPP AG mit Sitz in Viersen entwickelt und produziert seit über 90 Jahren elektrische Antriebe. GROSCHOPP ist durch  seine langjährige Erfahrung im elektrischen Antriebsbau und durch sein ständiges Bestreben, Ideen weiterzuentwickeln und ihre Produkte zu verbessern, führend in der Branche. Das Unternehmen hat bereits mehrere Verbundprojekte erfolgreich koordiniert und erste Entwicklungsprojekte gestartet, um auch den Automobilbereich zu erschließen.  www.groschopp.de

Die Max Holder GmbH aus Metzingen ist einer der führenden deutschen Hersteller von Spezialfahrzeugen für den Einsatz in Kommunen, im Wein- und Obstbau sowie im Garten- und Landschaftsbau. Holder-Schlepper werden überwiegend als Geräteträger mit Knicklenkung, vier gleich großen Rädern und dieselhydraulischem Allradantrieb in hoher Qualität am Produktions-standort Deutschland entwickelt, hergestellt und weltweit vertrieben. www.max-holder.com/

Die Nantis GmbH hat sich in den letzten Jahren als innovatives Start-up im Bereich der Embedded Hard- und Softwareentwicklung am Markt bewiesen. Sowohl die Entwicklung von Steuerelektronik als auch der Entwurf von hardwarenaher Applikationssoftware zählen zu den Stärken des noch jungen, in Stuttgart ansässigen Unternehmens. Strukturierte und modellbasierte Vorgehensweisen stellen dabei eine hohe Qualität der entwickelten Produkte sicher. https://nantis.de/de/

Das ILEA (Institut für Leistungselektronik und Elektrische Antriebe an der Universität Stuttgart) vertritt die Gebiete Leistungselektronik, Regelungstechnik und Elektrische Antriebe in Forschung und Lehre. Forschungsgebiete sind neben der Energieeffizienz unter anderem die Regelung Elektrischer Antriebe, insbesondere von Fahrzeugantrieben, Methoden zur geberlosen Lageerfassung, Verfahren zur hochdynamischen Messung großer Ströme, Schaltungstopologien und Steuerverfahren für Umrichter sowie die Zuverlässigkeit leistungselektronischer Systeme. www.ilea.uni-stuttgart.de

Das Arbeitsgebiet „Theoretische Elektrotechnik und Elektrische Maschinen“ der Hochschule Düsseldorf weist neben einer hohen Forschungsaktivität einen großen Erfahrungsschatz aus vergangenen und laufenden Entwicklungsprojekten auf. www.hs-duesseldorf.de

Die Hochschule Aalen zählt zu den forschungsstärksten Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Baden-Württemberg. Die Fahrzeugtechnik wird in Forschung und Lehre mit hohem Anwendungsbezug verfolgt. Hierfür stehen hochmoderne Entwicklungsumgebungen und leistungsstarke Prüfeinrichtungen zur Verfügung. Aktivitäten zur Elektromobilität werden im zukünftigen Zentrum ZiMATE (Zentrum innovativer Materialien und Technologien für effiziente elektrische Energiewandler-Maschinen) intensiviert. ZiMATE wurde von der Hochschule Aalen im Forschungsbauten-Programm des Bundes und der Länder (Verfahren §91b) eingeworben. Aspekte der Energieeffizienz werden ebenso im BMBF-geförderten FH-Impuls Projekt „Smarte Materialien und intelligente Produktionstechnologien für energieeffiziente Produkte der Zukunft“ (SmartPro) adressiert. www.hs-aalen.de

Koordiniert wird das Verbundprojekt von der EurA AG. Das Innovations- und Technologieberatungsunternehmen wurde 1999 gegründet. Mit knapp 100 hochqualifizierten Mitarbeitern am Hauptsitz Ellwangen und in sieben weiteren Niederlassungen in Europa gehört die EurA AG zu Deutschlands führenden Beratungshäusern für Forschung, Entwicklung und die Kommerzialisierung innovativer Produkte, Verfahren und Dienstleistungen. Zu ihren Mandanten zählen europaweit über 1500 Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus allen Technologiebranchen. www.eura-ag.de

REFUcube gewinnt den Solar+Power Award 2017 in der Kategorie Solar PV BOS

REFUcube, die zentralisierte Stringwechselrichter-Lösung im ISO Container, wurde im Rahmen der offiziellen Preisverleihung in Amsterdam am 26. September mit dem Solar+Power Award 2017 in der Kategorie Solar PV BOS ausgezeichnet. Laut Angel Business Communications, dem Organisator des Solar + Power Awards, würdigt die Kategorie Solar PV BOS Beiträge von (Nicht-Panel) Geräten und Systemen, die die operative Effizienz steigern,  die Langzeitzufriedenheit sicherstellen und die sich verändernden Anforderungen adressieren.


REFUcube ist derzeit in vier Leistungsklassen verfügbar – 1, 1,6, 2 und 3 MVA und wird in einem 20 Fuß (1 MVA) oder 40 Fuß Container (1.6-3MVA) verbaut. Die zentralisierte Stringwechselrichter-Lösung beinhaltet REFUsol Wechselrichter, Transformator, Mittelspannungsschaltanlage, zentralen DC-Anschlusskasten, AC-Anschlusskasten inklusive Sicherungen sowie Wartungstransformator. Alle Komponenten (DC, AC und Kommunikation) werden vorverkabelt und getestet, um eine reibungslose Installation und Inbetriebnahme zu gewährleisten. REFUcube wurde erstmalig auf der Intersolar Europe 2017 in München vorgestellt und vereint die Vorteile von Zentral- und Stringwechselrichtern während die jeweiligen Risiken minimiert werden.

Die Jury kommentierte, dass der REFUcube  “die Entwicklung von erneuerbaren Energien in kommerziellen Anlagen vereinfacht und standardisiert, indem die Vorteile von String- und Zentralwechselrichtern in einem Container gebündelt werden." Diese Vorteile wurden auch von den Branchenexperten anerkannt, die durch ihr Voting REFUcube zum Preisträger kürten.

“Wir freuen uns sehr, dass die Branche REFUcube für seinen einfachen, innovativen und effizienten Lösungsansatz für die heutigen Herausforderungen anerkennt”, sagt Zouhair Kefi, Senior Vice President Business Segment Energy, PV, Hybrid bei REFU Elektronik GmbH. “Wir sind überzeugt, dass der REFUcube sowohl für erfahrene als auch unerfahrene Solaranlagenplaner gleichermaßen Vorteile bringt, da er den Aufwand und die Risiken in der Planung von Solaranlagen reduziert”, ergänzt Henner Funk, Director Technical Sales bei REFU Elektronik GmbH.

REFUcube ist für die Anforderungen von weltweiten Projekten konfigurierbar – "Local Content" Anforderungen können in verschiedenen Ländern auf Anfrage realisiert werden.


Bildmaterial kann hier heruntergeladen werden.

REFUcube Floorplan

REFUcube Rendering

 

Prettl Partner Day

 


Der Prettl Partner Day –

Teil der Kampagne „Prettl connects. be connected.“ ist es, das Verhältnis zwischen bestehenden Partnern zu pflegen und zu stärken. In diesem Sinne wurden Ende September 2016 Kunden aus aller Welt zusammen mit den Prettl Pro-Mitarbeitern und weiteren Verantwortlichen der Division Energy zum 1. Prettl Partner Day nach Pfullingen eingeladen. Neben spannenden Vorträgen, Firmenrundgängen und interessanten Gesprächen hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, den BMW i8 mit seinem innovativen Hybridmotor zu testen. Als besonderes Highlight wurde am zweiten Veranstaltungstag das Thema „Mobilität“ durch einen Besuch beim schwäbischen Automobilproduzenten Mercedes-AMG vertieft. Das Feedback der Partner war durchweg positiv. Den Prettl Pro-Mitarbeitern zufolge konnte das Vertrauen in das Unternehmen ganz nach dem Motto „seeing is believing“ gestärkt werden. Man darf also gespannt bleiben, welche langfristigen Beziehungen sich aus dem ersten Prettl Partner Day entwickeln und in welchen Ländern man in Zukunft mit Produkten der Prettl Unternehmensgruppe in Berührung kommt. //

REFU und PRIMOVE

REFU und PRIMOVE –

gemeinsam unterwegs in Sachen E-Mobilität

Der international tätige Bombardier Konzern bündelt in seiner Unternehmenseinheit PRIMOVE seine Kompetenzen rund um das Thema Elektromobilität. Das PRIMOVE Portfolio ermöglicht Städten und der Verkehrsindustrie den einfachen Einstieg in die Elektromobilität. Das PRIMOVE Gesamtpaket beinhaltet das induktive Schnellladesystem, die leichten und langlebigen Batterien und den effizienten Elektroantrieb für alle elektrischen Schienen- und Straßenfahrzeuge.

Das kabellose PRIMOVE Ladesystem lässt Reichweiten- und Ladebeschränkungen in der E-Mobilität der Vergangenheit angehören, indem es Gelegenheitsladen mit schneller Energieübertragung bei hoher Leistung kombiniert. Auf diese Weise werden reguläre Stopps zu Ladegelegenheiten. Es ermöglicht kontaktloses Hochleistungsladen mit bis zu 200kW, und wird dabei unsichtbar und nahtlos in den bestehenden Betrieb integriert. Bei einer Elektrobuslinie beispielsweise, befinden sich die Ladestationen strategisch günstig im Depot, an den Endhaltestellen sowie auf der Strecke an ausgewählten Bushaltestellen. Das Nachladen erfolgt während der regulären Haltezeiten, in denen Fahrgäste ein- und aussteigen.

Ausgehend von einer Entwicklungspartnerschaft im Jahr 2013 begann eine enge Zusammenarbeit von REFU Elektronik und PRIMOVE. REFU liefert mit seinem Active Front End, das der Gleichrichtung der dreiphasigen Netzspannung dient, eine wesentliche Komponente für die induktiven Ladesysteme. Die eingesetzte Leistungselektronik ist hierbei sehr kompakt und in hoher Schutzklasse ausgeführt, damit sie unter der Straßenbelagsoberfläche installiert werden kann.

Die erfolgreiche Verbindung von REFU und PRIMOVE gründet sich auf dem gemeinsamen Ziel die Herausforderungen der modernen Gesellschaft zu adressieren und Lösungen für die Elektrifizierung des Verkehrs zu entwickeln. Ein erstes Ergebnis dieser Zusammenarbeit können Fahrgäste bereits in Braunschweig, Mannheim und Berlin bei der Fahrt mit den dortigen vollelektrischen Bussen testen und sich von den Vorteilen einer leisen und emissionsfreien Fahrt überzeugen.//

Diejenigen, die nicht in diesen Städten unterwegs sind, können sich über das Konzept auch online informieren.


Systemdarstellung induktives Schnellladesystem von PRIMOVE

Haltestelle mit induktivem Schnellladesystem von PRIMOVE in Berlin.

Emotionen am Arbeitsplatz

EMOTIONEN AM ARBEITSPLATZ?

Oder sollten sie lieber zu Hause gelassen werden?



Frau Schütte, ist der Arbeitsplatz ein Ort für Emotionen?

Natürlich! Menschen bringen ihre Emotionen jeden Tag mit zur Arbeit. Emotionen und den Arbeitsplatz kann man allein daher schon nicht voneinander trennen, da man Emotionen auch nicht vom Menschen trennen kann. Emotionen stellen auch im Arbeitsleben Reaktionen auf andere Personen oder Situationen dar und sie sind ein wichtiger Bestandteil unseres Verhaltens. Viele Studien zeigen, dass Emotionen bedeutsam für das Treffen von Entscheidungen und Kreativität sein können. Das angemessene Darstellen oder Verbergen von Emotionen ist auch wichtig in Verhandlungen oder im Umgang mit Kunden. Unsere Emotionen haben außerdem einen Einfluss auf unsere Leistung. Man sollte jedoch abwägen, welche Emotionen man wie und in welchem Ausmaß zeigt.

Sie forschen über emotionale Fertigkeiten als Erfolgsfaktoren im Beruf. Kommt jemand, der seine Emotionen beherrscht, im Job weiter?

Definitiv! Menschen, die ihre eigenen Emotionen kennen, können auch die Emotionen von Anderen besser verstehen. Dies ist Teil der sogenannten Emotionalen Intelligenz. Diese umfasst auch die Kompetenz, die eigenen Emotionen regulieren zu können. Ist man beispielsweise in der Lage, sich selbst zu beruhigen, wenn man aufgeregt oder verärgert ist, dann kann diese Person ihre eigenen Emotionen gut identifizieren und modifizieren. Studien zeigen, dass dies die Leistung am Arbeitsplatz positiv beeinflussen kann. Das bedeutet aber nicht, dass das Zeigen von Emotionen immer schlecht ist. Denken Sie an einen Vorgesetzten, der seine Mitarbeiter für ein neues Projekt motivieren und begeistern soll. Wichtig ist, dass ein Mensch anlassbezogen die „richtigen“ Emotionen ausstrahlen kann und dass dies auch glaubwürdig rüberkommt.

Ist es nicht ungesund, die echten Emotionen zu unterdrücken und stattdessen andere darzustellen?

Dieses Phänomen nennt man Emotionsarbeit. Bekannt ist es z.B. aus Dienstleistungstätigkeiten, beispielweise in der Gastronomie, in Call-Centern oder auch bei Flugbegleitern und Stewardessen, die ja auf Knopfdruck bezaubernd lächeln können sollen. Eigentlich spielt Emotionsarbeit aber in jeder Tätigkeit eine Rolle, da es immer bestimmte Emotionsausdrücke gibt, die gefordert sind, wie etwa im Umgang mit den Kollegen. Auch der Umgang mit einem schwierigen Chef zählt dazu. Das kann definitiv zu emotionaler Erschöpfung und Burnout führen. Es bestehen allerdings kontextbezogene Unterschiede. Wenn das Pflegepersonal gegenüber Kranken Zuversicht ausstrahlt, obwohl diese rein medizinisch eigentlich gar nicht geben ist, aber das Pflegepersonal der Meinung ist, dass der Kranke diese Zuversicht braucht und verdient, dann kommen diese Personen in der Regel ganz gut mit ihrer Emotionsarbeit zurecht. Man nennt das „faking in good faith“. Das Gegenstück gibt es natürlich auch, z.B. im Call-Center. Dann ist Emotionsarbeit ziemlich nervraubend und anstrengend. Die Diskrepanz zwischen den erlebten und dargestellten Emotionen ist in den meisten Berufen aber nicht bedrohlich.

Man hat den Eindruck, dass Arbeitgeber weit mehr als freundliche Neutralität von ihren Angestellten erwarten. Sie suchen Menschen mit Leidenschaft, Mitarbeiter, die in ihren Aufgaben aufgehen. Wie soll man da gleichzeitig Distanz zum Job wahren?

Leidenschaft und das Aufgehen in der Aufgabe sind sicherlich wünschenswerte Eigenschaften bei Mitarbeitern, da dies Indikatoren für ihre hohe Motivation sind. Der Beruf gilt in unserer Kultur außerdem als zentraler Bestandteil unseres Lebens und die Identifika-
tion mit unserem Beruf allgemein sowie auch mit unseren Erfolgen und unseren Misserfolgen ist oftmals sehr wichtig. Das beeinflusst natürlich die Distanz, oder den Mangel an Distanz, die wir zu unserem Beruf haben. Um dem entgegenzuwirken, ist es daher wichtig, auch außerhalb des Berufes ein soziales Netzwerk mit der Familie und Freunden aufzubauen, außerberufliche Aktivitäten zu pflegen und Hobbys zu verfolgen, damit unsere Persönlichkeit nicht nur durch unseren Beruf bestimmt wird.

Sollte man private Themen am Arbeitsplatz außen vor lassen? Oder darf man es zeigen, wenn es einem schlecht geht?

Ich denke, das ist eine Frage der Intensität und des Ausmaßes. Authentizität am Arbeitsplatz ist sicherlich wichtig und die Kommunikation über belastende Ereignisse, z.B. eine Trennung oder einen Trauerfall, löst in der Regel keine negativen Emotionen aus. Schwierig wird es, wenn man zu sehr ins Detail geht. Man sollte sich immer bewusst sein, was man nach außen ausstrahlt und welche Folgen das haben kann. Eine starke Emotionalität führt oft dazu, dass man als verletzlich und überfordert wahrgenommen wird. Das kann mit den Ansprüchen, die an die eigene Rolle gestellt werden, kollidieren: Ein Vorgesetzter soll souverän wirken. Mit seinen Kollegen muss man langfristig zusammenarbeiten und auch da ist der eigene Ruf von großer Bedeutung. Von Mitarbeitern wird im Allgemeinen verlangt, dass sie ihre Gefühle angemessen ausdrücken können und sich einer gegebenen Situation anpassen können.

Wie geht man mit alltäglicheren Situationen um, die emotional aufgeladen sind? Angenommen, man ist gestresst und genervt und hat das an seinem Kollegen ausgelassen.

Am besten gesteht man sich ein, dass man ein Fehler gemacht hat und bittet den entsprechenden Kollegen um Entschuldigung. Das zeigt Größe und kommuniziert außerdem, dass man die Regeln und Normen des Arbeitsplatzes kennt und sich auch an diese halten will. Eine dezente öffentliche Entschuldigung verleiht dem Ganzen natürlich noch mehr Kraft.

Selbst wenn man sich beherrscht und seine negativen Gefühle nicht rauslässt: Sie beschäftigen einen ja trotzdem. Wie geht man selbst damit um?

Für die eigene Person ist es immer hilfreich, zwischen den gefühlten, also den echten Emotionen und den dargestellten Emotionen zu unterscheiden. Das schafft Distanz. Wie wir Emotionen erleben, ist nicht immer kongruent zu unserer Darstellung. Sich das bewusst zu machen, hilft in der Regel, besser mit den eigenen negativen Gefühlen umzugehen. Außerdem können wir unsere Emotionen so besser als Information betrachten. Sich in einer Situation unwohl zu fühlen oder misstrauisch zu sein, kann ja auch berechtigte Gründe haben. Unsere Emotionen können uns hier aufzeigen, wo sich ein zweiter Blick vielleicht lohnt. Die Fähigkeit, die eigenen Emotionen richtig einschätzen zu können, ist also manchmal sehr hilfreich.

Ein anderes Gefühl, das viele Berufstätige erleben, ist Neid. Wie sehen Sie das?

Neid ist sicherlich ein fester Bestandteil der Emotionen am Arbeitsplatz, der aber nicht zwangsläufig negativ sein muss. Natürlich kann man vom Neid zerfressen werden, und Neid kann auch das Klima in einem Team vergiften. Auf der anderen Seite kann Neid aber auch ein starker Antrieb sein, der durchaus erfolgsfördernd ist. Auch hier ist Distanz gefragt. Um die potenziell positiven Seiten des Neids nutzen zu können, muss man diese zum einen erkennen und sich nicht dafür schämen. Auf der anderen Seite ist es wichtig, auch den Kollegen im Umfeld deren Neid zuzugestehen.

Vermeintlich negative Gefühle am Arbeitsplatz müssen also nicht nur schlecht sein?

Genau! Viele Emotionen sind erstmal eine Antriebskraft und Antrieb ist meistens etwas Gutes. Aber man darf sich von negativen Emotionen wie Neid oder auch Ärger und Wut nicht dazu verleiten lassen, unkluge Dinge zu tun. Denn gerade das ist gut nachgewiesen: negative Emotionen führen dazu, dass wir engstirnig werden und weniger situativ angemessene Lösungen finden. Das kann sehr gefährlich werden.

Was kann einem dabei helfen, nicht in negativen Gefühlen zu verharren?

Sport, Schlaf und positive soziale Interaktionen. Alles, was gute Gefühle in uns auslöst, hilft uns dabei, uns innerlich wieder positiven Dingen zuzuwenden. Außerdem ist natürlich ein gesundes Selbstvertrauen von Bedeutung. Ist man selbst davon überzeugt, auf dem richtigen Weg zu sein und dass man die Dinge beeinflussen kann, ist dies ein Erfolgsfaktor. Außerdem haben die meisten Dinge, die uns passieren, immer zwei Seiten. Ein Perspektivwechsel ist daher oftmals viel Wert.

Was können Vorgesetzte sonst tun, um negativen Gefühlen vorzubeugen?

Humor ist ein wirksames Mittel. Wichtig ist dabei zu berücksichtigen, dass die Person des Vorgesetzten einen großen Einfluss hat. Vorgesetzte, die selbst oft guter Laune sind, beeinflussen auch die gute Laune ihrer Mitarbeiter. Das ist nicht nur gut für die Stimmung, sondern auch für die Kooperation der Mitarbeiter. Ein wertschätzender Umgang mit den Mitarbeitern und eine gute Emotionserkennungsfähigkeit der Vorgesetzten unterstützen dies. Durch die Auswahl von positiven Mitarbeitern können Vorgesetzte ebenfalls einen Einfluss auf die Gesamtstimmung in einem Team nehmen.

Muss die gute Laune echt sein, oder reicht es, wenn sie glaubwürdig
herüberkommt?

Echte gute Laune ist natürlich wünschenswert, die Glaubwürdigkeit ist dabei aber von zentraler Bedeutung. Wenn sie als Vorgesetzter Optimismus unter ihren Mitarbeitern verbreiten wollen, sollten sie diesen zumindest richtig inszenieren können. Denn glaubwürdig ausgedrückte Emotionen des Vorgesetzten lösen bei den Mitarbeitern die gleichen Emotionen aus. Man nennt so etwas emotionale Ansteckung. Unglaubwürdig ausgedrückte Emotionen haben dagegen oft kontraproduktive Effekte: Zorn, der als vorgespielt erscheint, wirkt lächerlich, und gute Laune, die als aufgesetzt ankommt, hinterlässt bei anderen ein schales Gefühl. Man sieht: Die gelungene Darstellung der eigenen Emotionen am Arbeitsplatz ist im Berufsalltag eine wichtige Kompetenz. //

INFOBOX:

Wie emotional sind Sie am Arbeitsplatz? Machen Sie den Test hier.

Dr. des. Nora Schütte, B. Sc., M. Sc. in Psychologie
Abt. für Arbeits-, Organisations- und Wirtschaftspsychologie
Institut für Psychologie Universität Bonn

Luxus vs. Pragmatismus

LUXUS VS. PRAGMATISMUS

Das Auto als Ausdruck seiner Selbst

Bahar Bakhtiary | Assistant MCC Automotive

Bahar Bakhtiary

■ Starker Motor für sportliches Fortkommen, gute Ausstattung für Komfort und Sicherheit, optisch ansprechendes Exterieur und Interieur als Blickfang. Das Auto bewegt; nicht nur räumlich, sondern auch emotional. Egal, ob als reines Fortbewegungsmittel oder als Statussymbol. Es ist immer ein Statement, eine Inszenierung.

Manche bezeichnen es auch als Spiegel der Persönlichkeit. So auch, wenn sich jemand bewusst gegen ein Fahrzeug entscheidet und auf innovative Modelle wie Carsharing-Dienste zurückgreift. Doch auch diejenigen, die sich für bewusst pragmatisch beim Kauf eines Autos halten, inszenieren in gewisser Weise. Kaum eine Branche schafft daher so starke Gefühle mit ihren Produkten, wie die Automobilindustrie. Gerade in Industrienationen wird ein signifikanter Teil des zur Verfügung stehenden Einkommens für Autos ausgegeben. Doch woher kommt diese Begeisterung?

Für die Einen ist es die unabhängige Mobilität und verkörpert damit ein Stück Freiheit. Für die Anderen ist es Ausdruck der individuellen Persönlichkeit. Mit Oldtimern zum Beispiel holen wir ein Stück Vergangenheit in die Gegenwart. Mit einem Gebrauchtwagen, der schon einige Jahre hinter sich hat, verbinden wir positive Erinnerungen aus der Vergangenheit, womöglich unbeschwerte Zeiten mit der Familie oder wir nutzen es, um auch einmal gegen den Strom zu schwimmen. Der Kauf eines Neuwagens dient hingegen vor allem der Selbstdarstellung. Die technischen Aspekte spielen dabei eine zunehmend untergeordnete Rolle. Durch die bei den Herstellern verbreiteten technischen Plattformen für den Antriebsstrang und die Fahrzeugarchitektur, die über viele Modelle hinweg eingesetzt werden, gleichen sich die Fahrzeuge technisch immer mehr. Damit rücken die nach außen sichtbaren Komponenten stärker in den Vordergrund. Kurz gesagt: Das was nicht sichtbar ist, wird immer ähnlicher und das, was sichtbar ist, wird immer individueller.

Um auf diese Befindlichkeiten einzugehen, greifen OEMs wie Mercedes auf Online Applikationen wie den „Lifestyle Konfigurator“ zurück. Hier bekommt der Interessent für einen Neuwagen auf Basis der individuellen Interessen, wie Lieblingsstädte, Musik, Architektur, Filme und Lebensweise das perfekte Fahrzeug vorgeschlagen. Gebrauchtfahrzeugbörsen wie mobile.de oder der Neufahrzeugberater vom Automobilclub ADAC bieten Ähnliches an. Hier stehen jedoch hauptsächlich die Lebensweise des Interessenten und die sich daraus ergebenden Bedürfnisse an das Fahrzeug im Vordergrund.

Egal, ob hochpreisig und luxuriös oder günstig und pragmatisch: Autos werden gewählt, weil sie positive Emotionen wecken. Aus diesen Emotionen können langfristige Bindungen an ein konkretes Fahrzeug, ein Modell oder eine Marke entstehen. Auch im Umfeld der Automobil-Zulieferer spielen langjährige Partnerschaften eine wichtige Rolle, die neben der Technik immer auch auf Aspekten wie Vertrauen, Fairness und Zuverlässigkeit beruhen. //

Liste der beliebtesten Autos/Land.

Die neuen Verführer

Die neuen Verführer

Digitalisierung in allen Bereichen

Kaum eine Managementdisziplin wurde durch die Digitalisierung so stark verändert wie das Marketing. Kunde und Unternehmen sind gläsern geworden, das macht die Beziehung nicht einfacher. Unser Schwerpunkt in der ersten Ausgabe der Prettl intern 2017 zeigt, wie das Verhältnis für beide gewinnbringend sein kann.

Die Digitalisierung hat das Marketing radikal verändert: Durch die Analyse großer Datenmengen wissen die Unternehmen immer mehr über ihre Kunden. Mit ausgefeilten Strategien können sie sie heute an jedem Punkt ihrer Reise von der Idee über den Kauf bis zum Gebrauch des Produkts begleiten; Rabattaktionen lassen sich derart präzise steuern, dass ihre Effizienz erheblich gestiegen ist.

All die technischen Finessen dürfen uns aber nicht blind gegenüber dem Menschen hinter der Kundennummer werden lassen. In der Tat mehren sich in jüngster Zeit die warnenden Stimmen: Zu viel Verkaufsförderung gefährde das Image der Marken, und die Big-Data-Strategien verschrecken viele Verbraucher. Am Ende sind auch heute diejenigen erfolgreich, die ihre Kunden emotional an sich, beziehungsweise ihre Produkte binden.

Harvard-Business-School-Professor Clayton Christensen gilt als einer der renommiertesten Managementexperten. Seine 1995 vorgestellte Theorie der „Disruptiven Innovation“ hat Führungskräfte und Unternehmer auf der ganzen Welt beeinflusst. Zu seinen größten Fans zählte der verstorbene Apple-Gründer Steve Jobs. Ein anderer Anhänger, Amazon-CEO Jeff Bezos, verlangt von seinen Managern, Christensens Buch „The Innovator‘s Dilemma“ zu lesen.

Vielleicht lesen auch Sie mal eines der beiden Bücher erstaunlich wie dies Ihren Horizont erweitern kann.

In diesem Sinne – be connected.

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