Author Archives: Cristobal Marin

Cristobal Marin

Vorwort

Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, liebe Leserinnen und Leser,

Durch die Globalisierung treffen viele Gesellschaften und Kulturen aufeinander und MitarbeiterInnen aus der ganzen Welt können rekrutiert werden. Daher unterscheiden sich diese in der internationalen Geschäftswelt eines Unternehmens in vielerlei Hinsicht. Die Vielfalt reicht von unterschiedlichem Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung bis hin zur Identität.

Da alle MitarbeiterInnen Wertschätzung und Gerechtigkeit erfahren sollen, müssen Vorbehalte abgebbaut und Offenheit und Toleranz ohne Diskriminierung gelebt werden. Ein Klima der Offenheit und gegenseitiger Respekt sind eine entscheidende Voraussetzungen für ein global funktionierendes, erfolgreiches Unternehmen. Denn Vielfalt kann zu gemeinsamen Vorteilen genutzt werden, wenn die einzelnen Fähigkeiten der Mitarbeiter konstruktiv und gewinnbringend eingesetzt werden. Unternehmen sind auf Menschen angewiesen, die ihre unterschiedlichen Talente, Erfahrungen, Fähigkeiten und Sichtweisen leistungsstark und motiviert einbringen. Daher ist es die Aufgabe des Managements, die unterschiedlichen Qualitäten, die die Mitarbeiter einbringen, zu beachten und im Sinne einer zielführenden Zusammenarbeit zu nutzen. Denn jeder Mensch ist einmalig in der Art und Weise, wie er denkt, kommuniziert, an Aufgaben herangeht oder im Team mit anderen Menschen zusammenarbeitet.

Ebenfalls sind die MitarbeiterInnen an Arbeitsplätzen interessiert, auf denen ihre Persönlichkeit geschätzt wird und eine Unternehmenskultur herrscht, in der jeder ein wertschätzendes und damit produktives Umfeld findet. Dies erzeugt ein starkes Gefühl der Zugehörigkeit und ein Teil einer Gruppe zu sein, in der man von der Erfahrung anderer profitieren kann. Dabei ist es nicht nur für das Arbeitsklima wichtig sondern auch für den Erfolg des Unternehmens.

Im Focus von Diversity stehen auch unsere Kunden und Partner, welche mit ihren unterschiedlichen Vorstellungen und Wünschen auf uns zukommen. Den vielfältigen Anforderungen gegenüber ihnen, stellen wir uns mit der kontinuierliche Erweiterung unseres Produktportfolios und dem frühzeitigen Erkennen von Trends, wie bspw. E-Mobility, IoT und Connectivitiy. Durch unsere wachsende Vielfalt helfen wir unseren Partnern und Kunden, dass sie ihrer eigenen Vielfalt gerecht werden.

Diversity stellt für uns eine gemeinsame Aufgabe dar, der sich Unternehmensleitung, Führungskräfte und MitarbeiterInnen annehmen, mit dem Ziel der Erreichung eines privaten und unternehmerischen Erfolgs.

Ihr Willi Prettl & Heinz Nowicki

Short news

  • AUTOMOTIVE

Prettl automotive und Tesona: Starker Auftritt bei Antriebstechnologien

Prettl automotive und Tesona: Starker Auftritt bei Antriebstechnologien

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Prettl automotive und Tesona glänzten kürzlich mit einem gemeinsamen Auftritt auf dem Innovationstag einer ihrer größten Kunden. Nur ausgewählte Unternehmen bekamen eine Einladung, ihr Ideen- und Leistungsspektrum im Bereich der Antriebstechnologien auszustellen. Dazu gehörte auch Prettl.

„Unser Ziel ist es, den Umsatzanteil innovativer Produkte und Prozesse zu erhöhen“, sagt Bernhard Lutterbeck, Divisionsleiter bei Prettl automotive und zuständig für den Vertrieb und das Produktmanagement. Deshalb sei es wichtig gewesen, dass sich die Division bei ihrer Messepräsenz nicht auf ein einziges Produkt beschränkt, sondern die gesamte Bandbreite ihrer Kompetenz zur Weiterentwicklung von Antriebstechnologien zeigt. Mit dem Rotorlagesensor für Hybridmodule, dem EMV Filter, der elektromagnetische Strahlungen im Motorraum ableitet, Komponenten für die Abgasnachbehandlung bis hin zur Verkabelung von Wheel-speed Sensoren und den beheizbaren Kunststoffen von Tesona, wurde dies eindrucksvoll unter Beweis gestellt.


Prettl Vietnam schließt 2. Bauabschnitt erfolgreich ab

Prettl Vietnam schließt 2. Bauabschnitt erfolgreich ab

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Prettl Vietnam hat kürzlich erfolgreich den zweiten Bauabschnitt des neuen Gebäudes abgeschlossen. Gefeiert wurde die Einweihung in einem Fußballspiel zusammen mit ihren größten Kunden auf dem firmeneigenen Fußballfeld von Prettl.

Neben ausgewählten Kunden, zählten zu den anwesenden Gästen: Houngman Kim, Geschäftsführer von Prettl Korea sowie Mitarbeiter von Prettl Korea und Prettl Vietnam. Angefangen im Jahr 2010 mit 50 Mitarbeitern, zählt Prettl Vietnam mittlerweile rund 1000 Mitarbeiter. Aufgrund des rasanten Wachstums über die letzten sieben Jahre zog das Werk Ende des letzten Jahres in ein eigenes neues Gebäude (wir berichteten in der Ausgabe 2/2016 darüber). Das Werk umfasst mitterweile eine Fläche von rund 11.000 Quadratmeter.


PMC und PLI zusammen auf der Automotive Interior Expo

PMC und PLI zusammen auf der Automotive Interior Expo

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Vom 20. – 22. Juni stellte die Prettl Metal Components (PMC) zusammen mit der Prettl Lighting Interior (PLI) zum ersten Mal auf der Automotive Interiors Expo in Stuttgart aus. Führende Hersteller von Komponenten und Systemen für die Fahrzeuginnenausstattung aus aller Welt waren auf der Messe vertreten. Präsentiert hat die PMC ihre Kompetenzen im Bereich von Metallkomponenten für Sitzstrukturen. Deren Auftritt wurde um die Licht- und Kunststoffmodule der PLI für den Fahrzeuginnenraum ergänzt. Insgesamt war die Messe für die PMC und PLI sehr erfolgreich. Neben dem individuellen Produktportfolio der beiden Firmen fand vor allem die Diversität der Prettl Unternehmensgruppe großen Anklang bei den Besuchern.


Neues Bauprojekt bei der CAM

Neues Bauprojekt bei der CAM

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Die Cable Alliance Morocco (CAM), eine Gesellschaft der Division Prettl automotive, wird ein neues Werk in der marokkanischen Stadt Tanger errichten. Das Gelände umfasst rund 24.000qm und befindet sich in Tanger Automotive City, einer neu eingerichteten Freihandelszone. Mit dem ersten Bauabschnitt sind ca. 6.500qm für Fertigungs- und Logistikfläche vorgesehen. Für Sozialräume und Bürofläche sind rund 1.500qm geplant. Baubeginn war bereits im September dieses Jahres. Bis Ende April 2018 soll das Werk fertig gestellt werden.

Die heutige Gesamtfläche von CAM umfasst ca. 4.200qm. Im Werk werden Kabelstränge für Lamdasonden und Fahrerassistenzsysteme hergestellt. Aufgrund des Wachstums in den vergangenen Jahren musste das Werk seine Produktion erweitern.


Weitere Etappe auf der SAP-Roadmap abgeschlossen

Weitere Etappe auf der SAP-Roadmap abgeschlossen

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Die Unternehmenssoftware SAP wurde kürzlich erfolgreich in die bestehende Infrastruktur von Prettl Korea und Prettl Vietnam ausgerollt. Damit werden künftig in allen asiatischen Standorten von Prettl Automotive Unternehmensabwicklungen in den Bereichen Buchführung, Controlling, Vertrieb, Einkauf, Produktion und Lagerhaltung über dieses einheitliche System laufen.

„Mit der Einführung von SAP bei Prettl konnten wir die Effizienz in unserer Geschäftsabwicklung deutlich verbessern, auch wenn die sich daraus ergebenen Potentiale noch nicht voll ausgeschöpft sind“, sagt Matthias Weber, CEO bei Prettl Automotive und zuständig für das Thema IT im Prettl Lenkungskreis (PLK). Zurückzuführen sei dies auf die bessere Erkennung von Optimierungsbedarfen, die sich weltweit auf die Durchgängigkeit von vielerlei Prozessen niederschlägt.


Neues Bauprojekt in Wuhu, China

Neues Bauprojekt in Wuhu, China

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Prettl Automotive Electric plant ein neues Werk in der chinesischen Stadt Wuhu, rund 360 Kilometer westlich von Shanghai, zu errichten. Auf einer Produktionsfläche von knapp 7.500 Quadratmetern sollen dort sowohl elektromechanische Bauteile für Automobilanwendungen als auch Kabelsätze für u.a. Wheel-Speed Sensoren, Lenkung, Fahrerassistenzsysteme sowie für Fahrwerk und Antrieb hergestellt werden. Baubeginn des neuen Gebäudes war im Juli dieses Jahres. Dessen Fertigstellung ist für Mai 2018 geplant.

  • GROUP

Prettl veröffentlicht neuen Verhaltenskodex und Leitlinien

Prettl veröffentlicht neuen Verhaltenskodex und Leitlinien

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Die Prettl Unternehmensgruppe hat im Juli 2017 einen neuen divisionsübergreifenden Verhaltenskodex verabschiedet und die Verhaltensrichtlinien den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern präsentiert. Der Prettl-Verhaltenskodex dient den Unternehmen als Richtlinie für gesetzestreues und ethisches Verhalten.


  • ENERGY

Solaranlage in Ungarn übersteigt die „magische Grenze“

Solaranlage in Ungarn übersteigt die „magische Grenze“

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Im Juni 2014 wurde auf dem Gelände der Prettl Hungária Kft. in Szekszárd eine eigene Solaranlage zur Energiegewinnung installiert. Mitte dieses Jahres zeigte die Kleinanlage, die mit einer Nennleistung von 45 kWh angegeben ist, was in ihr steckt. Der Werksleiter Dr. Emil Nyerki verkündete stolz, dass seit der Installation der Anlage insgesamt eine Menge von über 100.000 kWh an Energie gewonnen und somit die „magische 100.000 kWh-Grenze“ überschritten werden konnte. Eine Bilanz, die sich durchaus sehen lassen kann für eine effiziente, ökologische und ertragreiche Energiegewinnung.


REFUsol Wechselrichter in Solargroßanlage in der Türkei

REFUsol Wechselrichter in Solargroßanlage in der Türkei

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Asunim Türkei installiert derzeit zwei Solarparks mit 20 bzw. 22 MWp in der Provinz Izmir im Südwesten der Türkei. REFU liefert für diese Anlagen die Wechselrichter – insgesamt werden über 800 REFUsol Geräte verbaut. Die Stringwechselrichter sind aufgrund der passiven Kühlung und der hohen Schutzklasse IP 65 besonders robust und trotzen so den schwierigen Umgebungsbedingungen auf den Anlagen mit hoher Feuchtigkeit und viel Staub.

Nach der Inbetriebnahme werden die beiden Anlagen durchschnittlich etwa 56 GWh Strom pro Jahr liefern – hierdurch können jährlich ca. 40.000 Tonnen CO2 Emissionen vermieden werden.


  • APPLIANCE SOLUTIONS

PAS Nanjing bereits zum zweiten Mal mit dem Little Swan Award ausgezeichnet

PAS Nanjing bereits zum zweiten Mal mit dem Little Swan Award ausgezeichnet

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Im Juli dieses Jahres erhielt die PAS Nanjing die Lieferantenauszeichnung der chinesischen Marke Little Swan im Bereich der „Technology Innovation“. Als erster Waschmaschinenhersteller in China gehört Little Swan zu der Midea group, dem weltweit größten Produzenten von Großgeräten, und verleiht jährlich die Auszeichnungen an seine Lieferanten. PAS Nanjing erhielt den Preis für seine hochqualitativen und innovativen Produkte. Den wesentlichen Anteil an diesem Award darf sich sicherlich die PAS Entwicklungsabteilung anrechnen lassen.

  • ELECTRONICS

Prettl electronics am Flughafen Querétaro

Prettl electronics am Flughafen Querétaro

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Eine Werbefläche, welche Reichweite verspricht. Der Flughafen von Querétaro liegt im Zentrum von Mexiko und in der Nähe der Autobahn 57, welche eine der wichtigsten Geschäftsrouten des Landes darstellt. Prettl electronics nutzt diese ideale Lage und sicherte sich einige der Werbeflächen am Flughafen in Querétaro. In diesem Zusammenhang wurde gleich an mehreren prominenten Stellen, z.B. im Bereich des Haupteingangs und der Gepäckausgabe im Flughafengebäude gezielte Werbung eingesetzt. Durch diese Markenpräsenz wird durch ein nachhaltiges Werbebild der Firma direkt die richtige Zielgruppe angesprochen.


Prettl Electronics leitet die Bildung eines SMTA-Ortsverbandes in Querétaro

Prettl Electronics leitet die Bildung eines SMTA-Ortsverbandes in Querétaro

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Die SMTA ist ein internationaler Verband für Fachleute aus den Bereichen Elektronikentwicklung und -fertigung, die danach streben, Prozesse durch bewährte Verfahren und praxisnahe Lösungen zu verbessern. Die SMTA bietet exklusiven Zugang zu lokalen, regionalen, landesweiten und globalen Expertengruppen sowie umfassendes Forschungs- und Schulungsmaterial von tausenden Unternehmen, die sich dem Fortschritt der Elektronikbranche verschrieben haben.

Prettl Electronics Querétaro verzeichnete in den vergangenen Jahren ein schnelles Wachstum und eine aufgrund von Marktanforderungen gestiegene Komplexität in den Produkten und Fertigungsprozessen, sodass man immer bestrebt war, die Fähigkeiten und das technische Wissen auszubauen. Dies führte zu dem Kontakt zwischen Prettl Electronics und der SMTA-Hauptverwaltung in Minneapolis und im Ergebnis zur Gründung eines Ortsverbandes in Querétaro, wobei Prettl Electronics den Vorsitz des lokalen Verbandes innehat.

Das erste Treffen im Mai betraf die Herausforderungen im EMS-Markt und zeigte, dass eine langfristige Zusammenarbeit sehr wahrscheinlich ist.


Prettl electronics erlangt Zertifizierung der Luft- und Raumfahrttechnik

Wir heben ab! – Prettl electronics erlangt Zertifizierung der Luft- und Raumfahrttechnik

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Es ist geschafft – mit der abgeschlossenen Qualitätszertifizierung der Luft- und Raumfahrttechnik DIN EN 9100:2016 und einer herausragenden Teamleistung an dem Standort in Lübeck, ist Prettl electronics einen weiteren richtungsweisenden Schritt in die Zukunft gegangen. Durch die örtliche Nähe zu den Luftfahrt-Erstausrüstern und -Zulieferern ist ein großer Standortvorteil durch kurze Wege und der direkten Kommunikation zum Kunden gegeben. Zusätzlich hat Prettl electronics ein Repair-Service Center speziell für die Luftfahrt eröffnet. Durch das vielfältige Angebot für die Luftfahrt wird in der Zukunft eine gute Kundenbindung und ein starkes Wachstum in der Aerospace-Branche erwartet.


  • PROSYS

Fit ins neue Jahr

Fit ins neue Jahr

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Easy sports, einer der führenden Fitnessdienstleister in Baden-Württemberg und der Unterstützer der frischen Küche, myJupiter, sind im August 2017 eine Partnerschaft eingegangen. Die beiden strategischen Partner ergänzen sich optimal und kooperieren im Bereich Marketing. Als offizieller Partner für gesunde Ernährung und das Zubereiten von Fitnessshakes stattet myJupiter alle Clubs von easy sports mit seinen Produkten aus. Das gemeinsame Ziel: Fitness und gesunde Ernährung zum ganzheitlichen Erlebnis zu machen.


Zum Shoppen und Schenken

Zum Shoppen und Schenken

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Mit der neuen myJupiter Gutscheincard wird der Einkauf bei myJupiter jetzt noch angenehmer: Für die Suche nach einem neuen Küchenliebling für sich selbst oder als ganz besonderes Präsent für Ihre Lieben. Die Gutscheincard ist eine attraktive Aufmerksamkeit für alle, die sich für die frische Küche begeistern. Mit dem wählbaren Betrag zwischen 20, 50, 100 oder 150 Euro und der edlen Karte ist die Gutscheincard eine tolle überraschung zum Geburtstag, zum Valentinstag und zum Jubiläum. Oder nutzen Sie den Küchenliebling-Gutschein der besonderen Art als charmantes Dankeschön.

Die myJupiter Gutscheincard im neuen Look ist ausschließlich im Online-Shop rund um die Uhr für Ihre Bestellung einsetzbar.


Küchenlieblinge am Stuttgarter Flughafen

Küchenlieblinge am Stuttgarter Flughafen

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Am 14. und 15. August 2017 versorgte myJupiter die Gäste des Stuttgarter Flughafens mit reichlich Vitaminen und guter Laune. Unter dem Motto der frischen Küche wurden mit dem Entsafter „Juicepresso 3in1“ gesunde und leckere Säfte, wie zum Beispiel ein Wassermelonen-Gurken-Drink oder eine Honigmelonen-Pfirsich-Buttermilch vor Ort zubereitet und an die Flughafengäste zum Probieren verteilt. Dank mit Lebensmittelfarbe bedruckten Äpfeln mit dem lachenden myJupiter-Logo, konnten die Passagiere und die Belegschaft des Flughafens frisch gestärkt mit Vitaminen to go ihre Reise oder Arbeit antreten.

Wir haben Kollegen befragt

INSIDE PRETTL – WIR HABEN KOLLEGEN BEFRAGT:

Was ist Ihr Ausgleich zum Büroalltag?

ADRENALIN PUR!

Fliegen wie ein Vogel – in ca. 1.600 Meter Höhe, für etwa 20 Minuten. Wanderschuhe, eine Jacke, Hose sowie eine Sonnenbrille als Schutz vor Gegenwind – das war alles, was Radoslav Hudák damals mit 19 Jahren bei seinem ersten Gleitschirmsprung gebraucht hat.

Radoslav Hudák ist Werksleiter bei der Gesellschaft Prettl Tschechien (PACZ), die dem Segment Coils & Components zugehörig ist. Als Werksleiter trägt er eine enorme Verantwortung gegenüber seinen Mitarbeitern und dem Werk. Umso wichtiger ist es, dass er in kurzer Zeit die richtigen Entscheidungen trifft und in der Freizeit den richtigen Ausgleich findet. Was ihm dabei hilft, ist sein Hobby – das Gleitschirmfliegen.

„Gleitschirmfliegen ist für mich nicht nur ein Hobby. Es ist Adrenalin und ein Gefühl von unbegrenzter Freiheit. Es hilft mir, die richtige Balance zwischen Beruf und dem persönlichen Leben zu finden und in kritischen Situationen einen klaren Verstand beizubehalten“, erzählt Hudák.

Seine ersten Flüge hatte er in Tschechien und der Slowakei. Ein Jahr später flog er bereits über ganz Europa. Zum ersten Mal kam er mit dem Gleitschirmfliegen in Berührung, als er noch zur Schule ging. In den Bergen in der Nähe seiner Heimatstadt beobachtete er diesen Sport und war sofort gefesselt. „Fliegen wie ein Vogel mittels der Kaft der Natur, ohne jegliche Motoren und Maschinen.“ Das ist es, was ihn bis heute an dem Sport fasziniert. Er fing an, sich näher über das Gleitschirmspringen zu informieren und beschloss schließlich mit 18 einen Kurs im Gleitschirmfliegen zu belegen.

Besonders begeistert ist Hudák vom sogenannten „überland-Paragliding“. Hierbei fliege man von einem Ort an einen anderen – bis zu einer Entfernung von 150 Kilometern und nur unter Nutzung von thermischen Strömungen in der Luft. „Man hat einen wunderschönen Blick, ähnlich wie aus einem Flugzeug, aber wesentlich beeindruckender und intensiver, da es kein Cockpit um einen herum gibt. Das einzige, was einen umgibt, ist ein Helm und die spezielle Halterung des Paragliding-Schirms. Wind, Temperatur, Geschwindigkeit und sogar der spezielle Geruch der Luft in größeren Höhen sind direkt spürbar.“ //

Radoslav Hudák
Werksleiter bei der PACZ.

PRETTL PRO

Ein Interview mit dem Geschäftsführer Steffen Thierfelder über die neu gegründete Prettl Pro GmbH, sowie deren Aufgaben und Ziele.
 
 
 

INFOBOX:

Standorte:
• Mexiko (Querétaro)
• Kolumbien (Bogota)
• Deutschland (Pfullingen)
• Frankreich (Lyon)
• Vereinigte Emirate (Dubai)
• Indien (Pune)

Gründung:
• 2017

Geschäftsführer:
• Steffen Thierfelder
• Willi Prettl

Ein starkes Team erobert internationale Märkte

■ Herr Thierfelder, vielen Dank dass Sie sich die Zeit genommen haben, uns Prettl Pro etwas näher zu bringen. Für welchen Bereich ist die Prettl Pro GmbH innerhalb der Prettl Unternehmensgruppe zuständig?

Prettl Pro ist im Grunde genommen verantwortlich für die Internationalisierung von Marken – aktuell im ersten Schritt von Prettl-internen Firmen. Die derzeitige Fokussierung liegt auf den Marken Endress Elektrogerätebau und Refu Elektronik. In gewissen Ländern, in denen es sinnhaft ist, wird auch Jupiter in das Portfolio mit aufgenommen und wir versuchen nun, die ersten Kontakte zu knüpfen. Das Ziel dabei ist, klare Strukturen zu schaffen, sodass die Aufgaben und der Mehrwert von Prettl Pro klar definiert und nicht nur für die eigenen Mitarbeiter ersichtlich sind. Wir müssen auch den externen Kunden, aktuellen und zukünftigen Partnern oder auch externen Zulieferern unsere Strukturen und Vorteile aufzeigen können.

Langfristig versuchen wir auch in gewissen Märkten ein Bindeglied für Prettl electronics zu schaffen, doch momentan liegt der Fokus darauf, die Marken Endress und Refu zu forcieren und auf dem internationalen Markt zu fördern. Die Hauptmärkte hierfür sind im Moment in Lateinamerika, Frankreich und vor allem Dubai, wo wir schon seit mehreren Monaten mit einer eigenen Rechtsstruktur angesiedelt sind und sich im Moment ein starker Zuwachs von Kunden und Partnern entwickelt, der sich auch zu unserer Freude in den Zahlen wiederspiegelt. Parallel dazu ist Südostasien für uns ein wichtiger Markt, in dem wir aktuell primär mit Refu präsent sind und weitere Kontakte knüpfen, um die Vertriebsnetzwerkstruktur weiter auszubauen.

Im September wurde ein neues Büro in Frankreich eröffnet, richtig?

Genau, im September haben wir unseren neuen Prettl Pro Standort in Lyon, Frankreich eröffnet.

Wir haben uns bewusst für die Metropole Lyon entschieden, da hier in den letzten Jahren ein sehr starkes Wachstum festzustellen war und wir dort auch eine strategische Partnerschaft mit der Firma Kaeser, einem Spezialisten für Kompressoren, dank der Initiative von Thomas Kaeser und Willi Prettl, eingehen konnten.

Es ist sehr wichtig, dass wir wieder mehr Verantwortlichkeit in den Märkten schaffen. Es macht wenig Sinn, von Deutschland aus die jeweiligen Märkte zu betreuen. Zum einen hat man nicht das Ohr am Markt, die Mitarbeiter haben viele und hohe Reisetätigkeiten und zum anderen hat man die Zeitdifferenz und somit immer nur eine kleine Zeitspanne von Stunden, in denen man mit den Kunden kommunizieren kann. Das alles wird mit Repräsentanzen vor Ort gelöst.

Was sind Ihre Ziele für Prettl Pro für das Jahr 2018?

Die Ziele für das Jahr 2018 muss man für jede Region separat betrachten. In Lateinamerika möchten wir das anhaltende Wachstum und unsere Erfolgsgeschichte weiter ausbauen und fortführen.

In Frankreich ist es hingegen wichtig, dass wir schnell Fuß fassen und auch die Bindung gegenüber unseren Kunden, die wir bereits in Frankreich haben, weiter auszubauen und weiterhin zu forcieren, damit wir auch dort eine nennenswerte Größe auf dem Markt werden. Das Potenzial ist riesig und als Nachbarland ist es für uns wichtig, dass wir dort maßgeblich unseren Marktanteil für Endress und Refu generieren.

In Dubai ist es ähnlich wie in Lateinamerika: Wir möchten die Erfolgsgeschichte weiter zum Wachsen bringen und auch dort die Strukturen weiter vergrößern und ausbauen. Gerade in Bezug auf das Händlernetzwerk möchten wir dieses in der Zukunft in Middle East auf weitere Länder ausweiten. Des
Weiteren ist es auch so, dass Dubai momentan für uns als Sprungbrett für Afrika dient. Das bedeutet, dass wir, wie viele andere Hersteller auch aus anderen Branchen, Dubai als Zentrum nehmen, um den afrikanischen Markt mit Ware zu bedienen.

Hier haben wir bereits in 2017 schon die ersten Kunden, beziehungsweise die ersten Händler mit an Bord geholt und wollen auch hier den Ausbau von Afrika, mit dem Lager in Dubai, sukzessiv weiter vorantreiben.

Zusammenfassend kann man sagen, dass wir im Moment in einem sehr positiven Markt arbeiten und unser Team sehr gute Arbeit leistet. Genau dort möchten wir weiterhin anknüpfen um auch die positive Stimmung der Kollegen auf die Marken, die Kunden und die Partner zu übertragen. Nur so können wir unser maßgebliches Ziel erreichen, unseren Erfolg auch an die Familie Prettl und die gesamte Prettl Unternehmensgruppe zurückzugeben.

In Abhängigkeit, wie schnell wir die genannten Ziele erreichen und umsetzen können, haben wir natürlich auch eine langfristige Planung, bei der wir versuchen, auch externen Firmen die Türen in die Prettl Welt zu öffnen. Wir möchten nicht nur als interne Firma gesehen werden, die nur für Prettl Marken zuständig ist, sondern im Endeffekt als Unterstützung für Geschäftsbeziehungen für Firmen dienen, die bereits eine gewisse Marktführerschaft haben und aufgrund dieser Situation nicht mehr weiter wachsen können und somit über eine Internationalisierung nachdenken müssen. Das können wir aufgrund der Erfahrung, der Rahmenbedingungen und der Strukturen, auf die wir innerhalb der Prettl Unternehmensgruppe zurückgreifen können, bereits anbieten. Viele Aufwendungen oder einen Strukturaufbau muss ein Außenstehender so nicht selbst machen, da wir ihm als Sprungbrett dienen. Das ist aber ein Ziel, das noch in weiter Ferne liegt. Kurz- und mittelfristig absolvieren wir erst Mal unsere Hausaufgaben und werden unsere Marken erfolgreich an den jeweiligen Märkten platzieren, in denen wir Erfolg haben bzw. Potenzial für uns sehen.

Herr Thierfelder, vielen Dank für das spannende Interview.//

Vielfalt bedeutet mehr als nur unterschiedliche Haarfarben

Vielfalt bedeutet mehr als nur unterschiedliche Haarfarben

Und die kann in Unternehmen auch wirtschaftlich so Einiges zum Erfolg beitragen. Wo viele Menschen zusammenkommen entsteht Vielfalt. Wenn sich diese zu einem gemeinsamen Ziel verbinden, werden wirtschaftliche und gesellschaftliche Chancen geschaffen und neue Horizonte eröffnet.

Auf den folgenden Seiten erfahren Sie mehr über das Thema Vielfalt in all seinen Facetten in externen Unternehmen und innerhalb der Prettl Unternehmensgruppe.

Diversity bei der Lufthansa

DIVERSITY BEI DER LUFTHANSA

Einblicke in die Strategie eines DAX-Konzerns


Monika Rühl, Leiterin Social Responsability der Lufthansa Group

■ Frau Rühl, beim Thema Diversity denken viele vor allem an mehr Frauen in Führungspositionen. Aber der Gedanke ist völlig falsch, oder?

Falsch ist er nicht, eher unvollständig. Diversity umfasst mehr Dimensionen als nur das Geschlecht. Alter, kultureller Hintergrund sind definitiv auch prägend für einen Menschen, also neben den eindeutig individuellen Eigenschaften tendenziell kollektivbildend. In deutlich abgeschwächter Form kommen Behinderung und sexuelle Identität als Kriterien hinzu. Aber auch Bildung, Kenntnisse und Erfahrungen prägen einen Menschen. Das wären dann sekundäre Dimensionen.

Warum beschäftigt sich eigentlich die Lufthansa mit Diversity?

Die Lufthansa Group ist in ihrem Portfolio, ihren Märkten, Kunden und Mitarbeitern vielfältig. Insbesondere im Kundenkontakt ist eine missverständnisfreie Kommunikation leichter erzielbar durch Menschen der entsprechenden Kultur – also sozusagen auf Augenhöhe. Interkulturelle Kompetenzen können Unterschiede reduzieren. Wenn es uns gelingt, die Kundenvielfalt auch bei den Mitarbeitern – besonders denen im direkten Kundenkontakt – abzubilden, sind wir erfolgreicher. Das belegen auch zahlreiche Studien.

Welche Ziele haben Sie bei der LH für 2017/2018?

Wir haben uns Ziele für einen höheren Anteil von Frauen in Führungspositionen gesetzt. Außerdem möchten wir gerne in jeder Konzerngesellschaft in Deutschland die 5% Quote für Mitarbeiter mit Behinderung erreichen. Darüber hinausgehend haben wir eher qualitative Ziele wie bessere Vereinbarkeit von beruflichem und privatem Leben. Das ist keine reine Genderfrage, sondern gilt auch für die Dimension „Alter“, da junge Mitarbeiter viel stärker nach einem ausgewogenen Leben streben als z.B. die Babyboomer.

Welchen Nutzen hat Diversity bei der LH. Was heißt das für Sie?

Bessere Problemlösungen aufgrund unterschiedlicher Perspektiven auf eine Herausforderung oder auf ein Thema.

Haben Sie ein Beispiel?

Das fängt im Vorstand an: Frauen und Männer, international, unterschiedliche Ausbildungen und Vorerfahrungen in verschiedenen Unternehmen. Aber das gilt für alle Hierarchiestufen.

Ein Ziel von Diversity ist, Verständnis zu schaffen und Stereotype abzubauen. Wie gelingt das konkret?

Dafür gibt es eine Reihe von Awareness-Trainings, aber auch zum Teil eher versteckte Botschaften in allen möglichen Formaten.

Zum Beispiel beim Thema Geschlechtergerechtigkeit?

In der täglichen Praxis lässt sich immer am besten lernen, also lernen durch Konfrontation. Wenn in bisher nicht oder kaum mit Frauen besetzten Kontexten Frauen mitarbeiten, läuft in aller Regel das normale Change-Verhalten von Verneinung, über Ablehnung, über vorsichtige kritische Auseinandersetzung bis zur Duldung und idealerweise am Ende Vorteile sehend, ab. Dass das Geschlecht keine Rolle mehr spielen sollte ist das Ziel dabei. Das heißt nicht, dass alle Menschen androgyn werden müssten, im Gegenteil, jeder kann völlig authentisch agieren und wird nicht schlechter eingeschätzt, nur weil er/sie weiblich ist. Das ist aktuell aber noch nicht erreicht. Vermutlich noch in keinem Unternehmen.

Was tut die LH um Diversity, Vielfalt, zu fördern?

Mit einem Frauenanteil von 45 % in der Lufthansa Group, mit einer breiten Altersvarietät, mit Mitarbeitern aus ca. 140 Nationen haben wir nur noch bei einigen Themen Bedarf, diverser bzw. heterogener zu werden: bei Frauen in Führungspositionen und beim Thema Internationalität unter Führungskräften.

Nun stellt eine neue Studie fest, dass gerade noch im Mittelstand und bei den kleineren Unternehmen Nachholbedarf beim Thema Vielfalt besteht. Was kann der Mittelstand, wie auch Prettl, denn tun?

Wenn immer streng nach dem Prinzip der Besteneignung ausgewählt würde und nicht die Bequemlichkeit des Ähnlichkeitsprinzips vorherrschte, ergäbe sich in jedem Unternehmen schnell Vielfalt – unabhängig von dessen Größe. Aber der Wunsch, am Arbeitsplatz so gut wie keine Reibungen zu haben, ist meist stärker und endet meist im „Schmidt sucht Schmidtchen“. Konkret, d.h. aber immer, dass die Unternehmensleitung die Vielfalt wirklich vergrößern möchte, können flexible Arbeitszeiten junge und weibliche Mitarbeiter attrahieren. Am besten gelingt es, wenn sich Unternehmensziele weiterentwickeln. Eröffnet ein Mittelständler einen Betrieb im Ausland oder verkauft außerhalb des deutschsprachigen Raums seine Produkte oder Dienstleistungen, dann gelingt das eher mit Menschen, die den jeweiligen Kulturkreis kennen. Diversity sollte besser nicht losgelöst von der Unternehmensstrategie als sozialpolitisches Bonbon gesehen werden. Dann ist es in schwierigen Zeiten auch gleich wieder weg von der Agenda. Hat es jedoch Bezug zu den Unternehmenszielen, trägt es auch zum wirtschaftlichen Erfolg bei. //

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