Prettl connects. Be connected.

„Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“


, das sagte schon Hermann Hesse. Dabei geht es nicht nur um den Anfang an sich, sondern auch darum anzufangen vorhandene Dinge neu zu interpretieren und mit bestehenden Gedanken einen neuen Anfang zu schaffen.
Was das mit Prettl zu tun hat und womit die Unternehmensgruppe im nächsten Jahr beginnt, das schildert Daniel Stuckert, Leiter Unternehmenskommunikation bei Prettl, im Interview.


Neues Jahr, neuer Vorsatz. Anders als beim jährlichen privaten Silvesterwunsch, setzen Unternehmen ihre Vorsätze meist in die Tat um. Wie wird dieser Vorsatz in der Kommunikation bei Prettl aussehen?
Unser Vorsatz lässt sich in nur ein Wort fassen: verbinden. Wir wollen im kommenden Jahr mit unserer Kampagne „Prettl connects. Be connected.“ ein globales Wir- Gefühl erzeugen und insgesamt näher zusammenrücken.

„Erleben, was verbindet“, heißt es bei der Telekom, „Immer bestens verbunden“, bei Base. Bisher kennen viele den verbindenden Gedanken nur von Telefonanbietern. Jetzt kommt Prettl mit „be connected.“. Passt das?be-connected_in_Kreis
Ja, das passt sogar sehr gut! Wir verbinden nicht nur Menschen und Kulturen auf der ganzen Welt, sondern mit unseren Produkten auch den Kunden mit seinem eigenen – und sei es auf mentaler Ebene.
In der Division Automotive sorgen wir beispielsweise für mehr Sicherheit, indem unsere Kabellösungen wichtige Funktionen des Fahrzeugs miteinander verbinden. Damit tragen wir dazu bei, dass sich der Kunde sorglos mit seinem Fahrzeug bewegen kann.

Slogans haben meistens einen speziellen Einsatz. Wo werden wir „be connected.“ überall finden?
Sowohl in der internenKommunikation – hier verrate ich aber noch nicht so viel, da es spannende Aktionen über das ganze Jahr hinweg geben wird, als auch in der externen. In letzterer findet sich „be connected.“ auf und in der neuen Imagebroschüre, in Anzeigen, Werbemitteln und allem was dazu gehört wieder.

Werbematerialien sind das eine. Wenn man Ihre Ausführungen richtig verfolgt, ist „be connected.“ aber mehr als nur ein Werbespruch. Dürfen wir uns also auch auf mehr als nur Werbung freuen?
Wir möchten mit dieser Kampagne unsere über 9.500 Mitarbeiter auf der ganzen Welt stärker an uns binden, ihnen zeigen und beweisen, dass wir ohne ihren Einsatz unsere Ziele nicht erreichen können. Wir möchten den interkulturellen Austausch fördern und die Mitarbeiter stärker miteinander vernetzen. Auch das Verhältnis zu unseren Kunden und Partnern soll durch die Kampagne weiter gefestigt werden.

Das sind vThinkGlobal-ActLocal_A4erbindende Gedanken. Verbindet „be connected.“ auch das Alte mit dem Neuen oder verdrängt es das bisherige Motiv „Think global. Act local.“?
Nein, im Gegenteil. Das Schöne ist ja gerade, dass „be connected.“ nur funktioniert, wenn das Prinzip auf lokaler Ebene gelebt und dann auf globaler weiter verfolgt wird. Verbindungen oder Verbindungsversuche sind nicht immer erfolgreich.

Nicht alle Verbindungen halten ewig. Sollte man bei gescheiterten Verbindungen die Fäden erneut versuchen zusammen zu knüpfen oder lieber sauber trennen und nach neuen Ausschau halten?
Im Laufe eines Lebens gibt es immer wieder Punkte, an denen sich eine Verbindung löst. Es ist allerdings jedem selbst überlassen, wie man damit umgeht. Sie haben sicherlich Freunde mit denen Sie einen sehr engen Kontakt pflegen. Sie haben aber auch Bekannte, die Sie nicht so oft sehen und nur gelegentlich sprechen, wenn es sich ergibt. Deswegen ist die Verbindung aber nicht gelöst, wie auch unsere Aktion mit den ehemaligen Praktikanten aus Greenville zeigt. Hier haben wir vor kurzem alle ehemaligen Praktikanten mit einem Brief und der letzten Ausgabe der »Prettl intern« angeschrieben. Wir haben ihnen ihre Zeit bei uns in Erinnerung gerufen und sie gebeten mit uns auf unseren Social Media-Kanälen in Verbindung zu bleiben. Wir haben sehr schöne Resonanz daraufhin erhalten.
Es gibt allerdings auch Verbindungen, die man nicht eingehen und mit sehr viel Vorsicht genießen sollte.
Nehmen Sie die aktuellen Ereignisse in Paris als Beispiel. Wir müssen mit unseren positiven Verbindungen alles tun, damit solche Randgruppen keine Plattform haben. Es ist daher wichtig, bestehende Verbindungen immer wieder zu prüfen, um sie bewusst zu lösen oder aber erneut zu festigen.

be-connected_SchriftzugMan sollte das eigene Netzwerk immer nutzen. Deshalb abschließend an Sie als Kommunikationsprofi die Frage:
Wie können unsere Leser sich am besten verbinden?

Im Zeitalter der „Smombies“ – Jugendwort des Jahres 2015, das allerdings kein Jugendlicher kennt, den ich bisher gefragt habe – sollten wir versuchen wieder etwas persönlicher zu werden. Eine Verbindung lässt sich sicherlich auch über die Social Media-Kanäle, WhatsApp oder E-Mails halten, viel schöner ist es aber doch, miteinander zu sprechen und face2face zu kommunizieren.

Daniel Stuckert
Global Head of Media & Corporate Communication at PRETTL group

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